Artikel und Buchbeiträge

Wunderheilung auch beim Menschen?

Axolotl sind wundersame Wesen. Amputierte Gliedmaßen wachsen ihnen innerhalb von 70 Tagen wieder nach und zwar komplett: Knochen, Nervenbahnen, Muskeln und Blutgefäße. Davon kann der Mensch nur träumen. Dabei ist die einzigartige Regenerationsfähigkeit des mexikanischen Schwanzlurchs womöglich ein uraltes biologisches Programm. Fossilien, die das belegen, hat die Evolutionsforscherin Nadia Fröbisch im Museum für Naturkunde Berlin gefunden. Tragen auch Menschen noch diese Fähigkeit zur Regeneration in den Genen? Und wie lassen sich die Selbstheilungskräfte stimulieren? Weiterlesen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins P.M. (1/2017).

Aus die Maus?

Seit über 100 Jahren forscht die Medizin mithilfe von Mäusen. Die kleinen Nager sind bis heute die wichtigsten Versuchstiere der medizinischen Forschung. Eingriffe in das Erbgut der Labormäuse erzeugen bei den Tieren Symptome menschlicher Leiden. Doch jetzt stockt der Fortschritt. Therapien, die bei Mäusen gegen Alzheimer, Krebs oder oder Schlaganfall helfen, zeigen bei Patienten oft keine Wirkung. Sind Mensch und Tier einfach zu verschieden? Weiterlesen in der atuellen Ausgabe von P.M. (01/2018)

Computer-„Girls“

Programmieren war ein Frauenberuf – bevor die Nerds kamen: Es waren Rechnerinnen, die einen der ersten Computer in den USA zum Rechnen brachten, die Software für den Bordcomputer der Appolo-Mission zum Mond  konzipierte eine junge Frau namens Margaret Hamilton. Auf der Geschichtsseite in der ZEIT erzähle ich die Geschichte dieser Frauen und die ihres Berufs. Hier weiterlesen…

 

Die verratenen Töchter Willy Brandts

„Die verratenen Töchter Willy Brandts“ – das sind die gut ausgebildeten Frauen der Babyboomer-Generation in Deutschland. Kristina Vaillant erkärt, weshalb vielen dieser 6,7 Mio. Frauen im Alter Armut drohen könnte und warum der Staat endlich für Geschlechtergerechtigkeit bei der Rente sorgen muss – gemäß dem Motto der Sommerausgabe des Magazins Berliner Republik: „Warum die freie Gesellschaft nur mit freien Frauen gelingt“.

Katherine Johnson aus dem Film „Hidden Figures“ zum 100. Geburtstag

Wie konnte eine junge Afroamerikanerin in Zeiten der Rassentrennung in den USA bei der NASA Karriere als Mathematikerin machen? Den 100. Geburtstag von Katherine Johnson am 26. August 2018 habe ich zum Anlass genommen, um der Geschichte einer der Protagonistinnen aus dem Film „Hidden Figures“ nachzugehen:
„Als Katherine Johnson im Sommer 1953 beim Langley Research Center der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde in Hampton im Bundesstaat Virginia, anfängt, ist sie eine von mehreren Hundert „computers“. „Computer“, das war die Berufsbezeichnung für die meist weiblichen Mathematikerinnen, die in drei Schichten an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr mit ihren mechanischen Rechenmaschinen für die Aerodynamik-Experimente der Ingenieure im Windkanal die Berechnungen lieferten. Weil während des Zweiten Weltkrieg viele Männer in den Krieg gezogen waren und es an Arbeitskräften mangelte, warb die Forschungseinrichtung für die Luftfahrt seit 1943 gezielt Frauen und insbesondere auch afroamerikanische Mathematikerinnen an… Hier weiterlesen in der Berliner Zeitung

Labortiere – im Dienste der Menschen

Ihr Einsatz ist umstritten, doch für die Fortschritte der Medizin waren und sind sie unverzichtbar: Dreiviertel aller bis heute für Medizin und für Physiologie verliehene Nobelpreise gehen auf Experimente mit Labortieren zurück. Doch wie kam die Maus in Labor und warum ist sie bis heute das am häufigsten verwendete Labortier? Wird der Fadenwurm sie bald ablösen? Wo liegen die Chancen und wo die Grenzen, wenn Tiere zu Instrumenten der Forschung werden? Hier weiterlesen in der Berliner Zeitung…

Montagmorgen. Besuch in einem Berliner Gymnasium

Wenn Mädchen und Jungen von der Grundschule in die Oberschule wechseln, wird Mathematik zum „Jungenfach“. Doch Mathematik-Lehrerinnen und -Lehrer können viel dazu beitragen, dass Schülerinnen Berührungsängste überwinden. Denn die haben vor allem mit Geschlechterstereotypen zu tun.

Reportage für das Magazin „Albert“ der Einstein Stiftung Berlin

„Rettet die Rente vor der AfD“

Längst hat auch  die AfD das Thema Rente für sich entdeckt und schlachtet es ähnlich populistisch aus wie das Thema Migration. Etwa ein Jahr nach ihrem Einzug in den Bundestag hat die Partei nun auch Konzepte zur Reform des Rentensystems vorgelegt. Eines stammt aus der von Björn Höcke angeführten thüringischen Landtagsfraktion, für das andere ist der Parteivorsitzende Jörg Meuthen verantwortlich. Die Papiere sind sachlich im Ton und schließen inhaltlich beide an die Idee der AfD einer ethnisch homogenen Nation an. Ansonsten liegen die Vorschläge der beiden AFD-Politiker meilenweit auseinander. Hier Höckes sozial-völkisch ausgerichter Entwurf, dort Meuthens radikal neoliberales Konzept. Mischt die AfD damit wirklich die Rentendebatte auf, wie die FAZ kürzlich meldete? Weiterlesen in der taz

Schmeckt doch, oder? Über die sozialen Dimensionen des Geschmacks

Warum schmeckt Säuglingen die Muttermilch  und warum ekeln sich  Jugendliche vor dem Bittergeschmack des ersten Biers und lernen dennoch es zu lieben? Wenn wir essen oder trinken, tanken wir nicht nur lebenswichtige Energie, wir schmecken. Das ist physiologisch gesehen ein großartiges Zusammenspiel unserer Sinnesorgane, vor alles aber sind Essen und Geschmack ein soziales Phänomen. Deswegen erwerben wir manche Geschmacksvorlieben erst im Laufe des Lebens, wir orientieren uns in der Gesellschaft über den  „Geschmack“ und definieren uns darüber als Teil unserer Identität. Ein Grund, warum gut gemeinte Ernährungsratschläge so häufig ihr Ziel verfehlen… Hier weiterlesen in der Edition Le Monde diplomatique

Bücher

Die verratene Generation. Was wir den Frauen in der Lebensmitte zumuten

Die veratene GenerationDie Frauen der geburtenstarken Jahrgänge 1958 bis 1968 starteten als erste Frauengeneration Deutschlands mit einer guten Ausbildung in ein Leben, das ihnen gleiche Rechte und Chancen wie den Männern versprach. Es schien der Aufbruch in die Gleichberechtigung, doch die Bilanz fällt heute nach gut dreißig Jahren längst nicht für alle positiv aus: Weiterlesen

Die verratenen Mütter

Die veratenen MütterSieben Millionen Frauen aus den geburtenstarken Jahrgängen gehen in den nächsten Jahren in Rente. Sie sind gut ausgebildet und berufstätig – trotzdem wird etwa ein  Drittel von ihnen werden nicht mehr als 600 Euro Rente bekommen. Kristina Vaillant beschreibt das Ausmaß dieses Skandals und nennt die Ursachen: eine Rentenpolitik, die die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt ausblendet und eine Rentenberechnung, die die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht verringert, sondern systematisch vergrößert. Dabei gibt es Alternativen, wie Beispiele aus anderen euroäischen Ländern zeigen – sozial gerechte Rentensysteme, die auch die Lebensleistung von Frauen würdigen.

„Die verratenen Mütter. Wie die Rentenpolitik Frauen in die Armut treibt“. Droemer Knaur,  160 S., Klappenbroschur 12,99 €/E-Book 10,99 €

Interview zum Buch in der Berliner Zeitung, 3.10.2016
Vorgestellt im NDR-Kulturjournal, 26.09.2016

Weiterlesen

Forschung

Forschung

Seminare

Theorie und Praxis der Wissenschaftskommunikation

Seit dem Wintersemester 2014/15 unterrichte ich am Career Center der Humboldt-Universität Berlin ein Seminar für Master-Studierende: „Theorie und Praxis der Wissenschaftskommunikation“. Im theoretischen Teil vermittle ich den Studierenden aus den unterschiedlichsten Studiengängen einen Überblick über die Aufgaben und Ziele der Wissenschaftskommunikation mit ihren verschiedenen Kommunikationskanälen, Akteuren und Zielgruppen. Im Praxisteil Weiterlesen

Wissenschaftskommunikation / PR

Alexander-von-Humboldt-Projekt / Die Andere Bibliothek

Das Abenteuer der WissenschaftKosmos HumboldtHumboldt CD Cover

 

Planung und Umsetzung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anlässlich der Herausgabe der Alexander-von-Humboldt-Edition (Andere Bibliothek, hrsg. v. Hans Magnus Enzensberger, Eichborn Verlag). Die Pressekampagne erfasste alle wichtigen Medien und fand in einer Spiegel-Titelgeschichte ihren Höhepunkt – mit dem Erfolg von 50.000 verkauften Kosmos-Bänden bis Ende 2004 und der Aufnahme in die Spiegel-Bestsellerliste für Sachbücher. Gemeinsam mit Rainer Wieland und Anne Vonderstein: Lektorat für den Band Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung sowie Auswahl und Bearbeitung der Texte für die Kosmos-CD.

Daimler und Benz Stiftung

Gene und Umwelt. Wie wir werden, was wir sind.Kopf oder Bauch - Wie entscheidet der Mensch?Konferenz Schlaf: Somnologie - Erkenntnisse einer neuen WissenschaftIst Schönheit messbar?Gedankenforscher: Was unser Gehirn über unsere Gedanken verrätHeil-Lasten: Arzneimittelrückstände in Gewässern

Beim jährlichen Berliner Kolloquium bringt die Daimler und Benz Stiftung Wissenschaftler mit Vertretern aus der Praxis zusammen, um sich über den neuesten Stand der Forschung auszutauschen: Zuletzt am 2. Mai 2012 zum Thema Gene und Umwelt. Wie wir werden, was wir sind. Meine Aufgabe ist es, die wissenschaftlichen Fragen für Journalisten und Öffentlichkeit spannend und verständlich aufzubereiten und zu vermitteln, in Hintergrundtexten, Pressemitteilungen, Interviews und Tagungsberichten.

Einführungstexte:
2012: Gene und Umwelt. Wie wir werden, was wir sind.
2011: Kopf oder Bauch – Wie entscheidet der Mensch?
2010: Wozu braucht es Rituale?
2009: Konferenz Schlaf: Somnologie – Erkenntnisse einer neuen Wissenschaft
2008: Ist Schönheit messbar?
2007: Gedankenforscher: Was unser Gehirn über unsere Gedanken verrät
2006: Heil-Lasten: Arzneimittelrückstände in Gewässern

Deutsche Mathematiker-Vereinigung

Deutsche Mathematiker-Vereinigung In den letzten zehn Jahren hat sich ein vielfältiger Arbeitsmarkt für Mathematiker aufgetan. Neben den traditionellen Branchen wie Finanz- und Versicherungswirtschaft arbeiten Mathematiker heute bei Verkehrsbetrieben, für Internet-Startups, aber auch als Spielananlyst im Profi-Sport. Unter der Überschrift „Mathe studiert – und dann?“ stelle ich in der Zeitschrift Mitteilungen der DMV regelmäßig Mathematikerinnen und Mathematiker und ihr Berufsfeld vor.

Felix König, Algorithm-Engineer für Navigationssysteme
Annika Meyer, IT-Sicherheit für Stromnetze
Katja Kulas und Katharina Skutella, Online-Lernsystem für Mathematik

Freie Universität Berlin

Newsletter 1/2011Im Februar 2011 eröffnete die Freie Universität Berlin das neue Forschungszentrum „Research Unit Intellectual History of the Islamicate World“. Die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Schmidtke erforscht dort mit ihrem Team die Ideengeschichte des Islam aus einer neuen, multi-kulturellen wie multi-disziplinären Perspektive. Ziel ist es, ein umfassenderes Bild der geistigen Traditionen des Islam zu zeichnen. Die erste Ausgabe des Newsletters erläutert die aktuellen Forschungsvorhaben: rationale Diskurse in der islamischen Welt, die über die Religionsgrenzen hinweg geführt wurden; interreligiöse Kontroversen vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit; Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften – Zeugnisse eines aufgeklärten Islam. (Konzept, Text und Redaktion)

Newsletter 2/2011
Newsletter 1/2011

Humboldt-Streitgespräche

Humboldt-StreitgesprächeIm Jubiläumsjahr 2009/2010 lud die Humboldt-Universität zu einer Reihe von öffentlichen Podiumsdiskussion ein: den Humboldt-Streitgesprächen.

Diskutiert wurde an vier Abenden die Zukunft von Wissenschaft und Hochschulen: Wo soll es hingehen? Wie sollen wir arbeiten? Wer darf studieren? Wie werden wir besser? Das Magazin führt in die Leitfragen ein, stellt die Podiumsteilnehmer vor, gibt Standpunkte wieder und präsentiert Gegenargumente. (Text und Redaktion)

Ideen 2020

Ideen 2020

Foto: Norbert Michalke/Helmholtz-Gemeinschaft

Die Ausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft „Ideen 2020 – Ein Rundgang durch die Welt von morgen“ tourt seit März 2013 durchs Land. Gezeigt werden wesentliche Projekte aus Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Ihre Komplexität und Vielfalt  wird vor allem in den vielen Bildergschichten anschaulich, die sich Besucher an den Terminals abrufen können. Für den  Themenbereich „Leben in der Stadt von morgen“ habe ich drei Bildergeschichten zur sozial- und politikwissenschaftlichen Forschung gestaltet:

  • Stadt – Melting Pot für Ideen
  • Konfliktfeld Stadtentwicklung
  • Demokratie schafft Spielräume