Schmeckt doch, oder? Über die sozialen Dimensionen des Geschmacks

Warum schmeckt Säuglingen die Muttermilch  und warum ekeln sich  Jugendliche vor dem Bittergeschmack des ersten Biers und lernen dennoch es zu lieben? Wenn wir essen oder trinken, tanken wir nicht nur lebenswichtige Energie, wir schmecken. Das ist physiologisch gesehen ein großartiges Zusammenspiel unserer Sinnesorgane, vor alles aber sind Essen und Geschmack ein soziales Phänomen. Deswegen erwerben wir manche Geschmacksvorlieben erst im Laufe des Lebens, wir orientieren uns in der Gesellschaft über den  „Geschmack“ und definieren uns darüber als Teil unserer Identität. Ein Grund, warum gut gemeinte Ernährungsratschläge so häufig ihr Ziel verfehlen… Hier weiterlesen in der Edition Le Monde diplomatique

Katherine Johnson aus dem Film „Hidden Figures“ zum 100. Geburtstag

Wie konnte eine junge Afroamerikanerin in Zeiten der Rassentrennung in den USA bei der NASA Karriere als Mathematikerin machen? Den 100. Geburtstag von Katherine Johnson am 26. August 2018 habe ich zum Anlass genommen, um der Geschichte einer der Protagonistinnen aus dem Film „Hidden Figures“ nachzugehen:
„Als Katherine Johnson im Sommer 1953 beim Langley Research Center der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde in Hampton im Bundesstaat Virginia, anfängt, ist sie eine von mehreren Hundert „computers“. „Computer“, das war die Berufsbezeichnung für die meist weiblichen Mathematikerinnen, die in drei Schichten an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr mit ihren mechanischen Rechenmaschinen für die Aerodynamik-Experimente der Ingenieure im Windkanal die Berechnungen lieferten. Weil während des Zweiten Weltkrieg viele Männer in den Krieg gezogen waren und es an Arbeitskräften mangelte, warb die Forschungseinrichtung für die Luftfahrt seit 1943 gezielt Frauen und insbesondere auch afroamerikanische Mathematikerinnen an… Hier weiterlesen in der Berliner Zeitung